Anhand der Entstehungsmodalitäten, der Symptome und der Begriffe „akut“ und „chronisch“ können wir für jeden Fall, der als echtes Syndrom angesehen werden kann, eine fundierte Behandlung entwickeln.
In diesem 3tägigen Seminar ist die Theorie und Praxis entsprechend dem Lernrhythmus der Teilnehmer aufgeteilt.
Das Schleudertrauma wird aus medizinischer und osteopathischer Sicht behandelt. Gegensätzliche oder sich ergänzende Sichtweisen?
Im Seminar wird über die verschiedenen klinischen Erscheinungsformen und Verletzungsmechanismen diskutiert.
Sie lernen, die verschiedenen Formen des Schleudertraumas zu erkennen und zu unterscheiden, um ein wirksames und angepasstes Therapiekonzept zu entwickeln.
Das Schleudertrauma ist ein echtes Syndrom, das alle Funktionen des menschlichen Körpers beeinträchtigen kann, seien sie physischer, physiologischer oder psychologischer Natur. Es beeinträchtigt sehr häufig die Gesundheit der Person, da es im Laufe der Zeit verschiedene Körpersysteme aus dem Gleichgewicht bringt.
Ein Schleudertrauma kann mehrere Jahre nach seiner Entstehung „ausbrechen“ und erhebliche Schäden im Körper verursachen, insbesondere funktionelle und organische Erkrankungen.
Die wichtigsten Themen sind:
Komplizierte Wirbelsäulenverletzungen (diskokorporale Läsionen und Translationen) können funktionelle Pathologie auslösen und aufrechterhalten.
Die sogenannten 2°-Läsionen oder die Läsionen ohne Respekt der Achsen (traumatische Läsionen) sind sehr häufig und tragen dazu bei, das systemische Ungleichgewicht bei einem Patienten mit Schleudertrauma aufrechtzuerhalten
Diese Funktionsstörungen im Bereich der Wirbelsäule sind wichtige Faktoren, die bei der osteopathischen Diagnose und Behandlung berücksichtigt werden müssen.
3/5 des Seminars ist praxisorientiert.